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NEWS: ONLINE im September

Nicht nur der Herbst - sondern auch wir zeigen uns von der farbenfrohen Seite und haben einige bunte Farbtupfer im Angebot! Bei uns läuft etwas...

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Herzliche Gratulation!
***QV-Feier 2017***

Wir gratulieren allen Gastro-Lernenden zum erfolgreichen Abschluss und sind stolz, dass wir besondere Leistungen auszeichnen durften....

Bestrangierte, Pressebericht, Bilder...

*** QV-Feier 2017 ***
Aargauer Gastro-Lernende

Am Samstag, 8. Juli 2017 findet die QV-Feier der Aargauer Gastro-Lernenden in Unterentfelden statt. Wir freuen uns darauf, die erfolgreichen Absolventen zu feiern!

weitere Infos...

Rechtsfragen und Anworten

  • Wie werden „Schnupperlernende“ entschädigt?

    Grundsätzlich gelten die Abmachungen zwischen dem Lehrbetrieb und den Schnupperlernenden. Eine Pflicht für eine Entschädigung für Arbeit oder Spesen besteht nicht.
  • Gilt der L-GAV des Gastgewerbes auch für Lernende?

    Nein, Lernende sind gemäss Art. 2 nicht nach L-GAV angestellt.
  • Wie hoch sind die Mindestlöhne für die Lernenden im Schweizer Gastgewerbe?

    1
    Die Mindestlöhne für die Lernenden im Schweizer Gastgewerbe gelten für alle Lernenden, die eine berufliche Grundbildung gemäss dem Berufsbildungsgesetz vom 13. Dezember 2002 absolvieren. (Empfehlungen, da nicht im L-GAV geregelt)

    2
    Dreijährige Grundbildung mit eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) mit oder ohne Abschluss mit Berufsmaturität (BM):
    1. Lehrjahr: CHF 1‘020.00
    2. Lehrjahr: CHF 1‘300.00
    3. Lehrjahr: CHF 1‘550.00

    3
    Zweijährige Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA):
    1. Lehrjahr: CHF 1‘020.00
    2. Lehrjahr: CHF 1‘300.00

    4
    Lernende, die nach Abschluss einer Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) eine verkürzte Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) absolvieren:
    1. Jahr der verkürzten zweiten Grundbildung: CHF 1‘300.00
    2. Jahr der verkürzten zweiten Grundbildung: CHF 1‘550.00

    5
    Lernende, die nach Abschluss einer Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) eine verkürzte zweite Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) absolvieren:
    1. Jahr der verkürzten zweiten Grundbildung: CHF 1‘550.00
    2. Jahr der verkürzten zweiten Grundbildung: CHF 1‘750.00

    6
    Lernende, die mit einer erweiterten Allgemeinbildung (z.B. Mittelschule) eine verkürzte Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) absolvieren:
    1. Jahr der verkürzten Grundbildung: CHF 1‘300.00
    2. Jahr der verkürzten Grundbildung: CHF 1‘550.00

    7
    Lernende, die nach Abschluss einer Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) eine einjährige Aufbaulehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) absolvieren:
    Aufbaulehre: CHF 1‘750.00
  • Bis wann ist der Monatslohn auszuzahlen?

    Der Lohn ist spätestens am Letzten des Monats auszuzahlen.

     

  • Ist mein Arbeitgeber verpflichtet eine übersichtliche Lohnabrechnung auszustellen?

    Ja, dem Lernenden ist eine übersichtliche Lohnabrechnung auszuhändigen.
  • Was darf mir vom Lohn abgezogen werden?

    - AHV/IV/EO/ALV-Beiträge
    - Versicherungsbeiträge
    - Prämien an die Vorsorgeeinrichtung
    - Mietzins und Verpflegungskosten
    - Lohnvorschüsse
    - Schadenersatzleistungen
    - Quellensteuer
 
  • Wie bin ich während der Lehrzeit versichert?

    - Krankheit
    - Unfall im Betrieb und ausserhalb des Betriebs
    - Invalidität
  • Wie hoch ist die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit?

    Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit mit Einschluss der Präsenzzeit beträgt höchstens
    - 42 Stunden pro Woche
    - 43,5 Stunden pro Woche in Saisonbetrieben
    - 45 Stunden pro Woche in Kleinbetrieben
  • Wie wird der Schulunterricht angerechnet?

    Der obligatorische Unterricht ist als effektive Arbeitszeit anzurechnen. Ein Schultag (>6 Lektionen), ist als 1/5 der wöchentlichen Arbeitszeit anzurechnen. Am Schultag dürfen die Lernenden nicht mehr zu Arbeitsleistungen herangezogen werden.
  • Wie lange dauert der minimale Einsatz pro Tag?

    An einem Arbeitstag ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Lernenden für mindestens 4 aufeinander folgende Stunden zur Arbeitsleistung in Anspruch zu nehmen. Wird er zu einer kürzeren Arbeitsleistung aufgeboten, gelten 4 Arbeitsstunden als geleistet.
  • Was geschieht mit Überstunden?

    Übersteigt die effektive Arbeitszeit die durchschnittliche Arbeitszeit, liegt Überstundenarbeit vor. Geleistete Überstundenarbeit ist durch entsprechende zusätzliche Freizeit zu kompensieren.
  • Wie lange darf ich als Lernender am Abend arbeiten?

    Jugendliche bis 16 Jahre in der beruflichen Grundbildung bis 20.00 Uhr (Arbeitsgesetz)
    Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren in der beruflichen Grundbildung bis 23.00 Uhr. 10 Nächte pro Jahr bis 01.00 Uhr (VO EVD). Vor Schulbesuch bis 20.00 Uhr (VO EVD).
  • Wie werde ich über meinen Arbeitseinsatz informiert?

    Der Arbeitgeber hat jeweils mindestens 2 Wochen im Voraus für wenigstens 2 Wochen Arbeitspläne aufzustellen.
  • Wozu dient das Arbeitszeitkontrollheft?

    Der Lernende hat seine Arbeits- und Ruhezeit in einem Arbeitszeitkontrollheft einzutragen. Das Arbeitszeitkontrollheft ist wöchentlich vom Vorgesetzten und monatlich vom Berufsbildner zu visieren.
  • Wie hoch ist der Ferienanspruch?

    Der Ferienanspruch der Lernenden beträgt 5 Wochen (2,92 Kalendertage pro Monat entsprechend).
  • Was kostet mich die Verpflegung, die ich am Arbeitsort einnehme?

    Die Kosten für die Verpflegung (Morgenessen, Mittagessen, Nachtessen) sind zwischen Arbeitgeber und Lernenden schriftlich zu vereinbaren. Die entsprechenden Formulare können bei den Verbänden bezogen werden.

    Fehlt eine schriftliche Vereinbarung, gelten die AHV-Ansätze, zurzeit Frühstück CHF 3.50, Mittagessen CHF 10.00, Nachtessen CHF 8.00 pro Tag. Es dürfen nur die effektiv eingenommenen Mahlzeiten berechnet werden.

    Wird eine Pauschale vereinbart, müssen wöchentliche Ruhetage, Ferien, Schultage usw., an denen die Mahlzeiten regelmässig nicht im Betrieb eingenommen werden, bei der Berechnung berücksichtigt werden.

    Die Verpflegungsvereinbarung kann während der Dauer des Lehrverhältnisses abgeändert werden. Kündigungsfristen sind in der Vereinbarung abzumachen.
  • Mit welchen Kosten habe ich für eine Unterkunft zu rechnen?


    Stellt der Arbeitgeber dem Lernenden eine Unterkunft zur Verfügung, so ist dafür eine schriftliche Vereinbarung abzuschliessen.

    Fehlt eine schriftliche Vereinbarung, gelten als Mietzins die AHV-Ansätze, zurzeit CHF 345.00 pro Monat, respektive CHF 11.50 pro Tag (Stand 1.1.2007).
  • Was geschieht mit Lernenden und ungenügenden Leistungen?

    Zwischen dem Berufsbildner und dem Lernenden finden Semestergespräche statt, dabei wird der Bildungsstand der lernenden Person in einem entsprechenden Dokument festgehalten und besprochen (gesetzliche Pflicht des Lehrbetriebes gemäss Art. 15 der Bildungsverordnung). Bei ungenügenden Leistungen sind Massnahmen zu ergreifen und diese zu vereinbaren (z.B. Stützunterricht). Können die Voraussetzung für eine Fortsetzung nicht erfüllt werden, ist eine Rückstufung auf eine Attestausbildung zu prüfen. Werden vereinbarte Massnahmen nicht erfüllt, kommt es zu einer Verwarnung mit entsprechenden Konsequenzen. Die kantonale Behörede (Abteilung Berufsbildung Aarau, 062 835 22 35) kann unterstützen.
  • Lehrabbruch?

    Finden die Vertragsparteien trotz Gesprächen und Vermittlung der kantonalen Behörde die gemeinsame Basis nicht mehr, so kann das Lehrverhältnis aufgelöst werden.
    Während der Probezeit ist die einseitige Auflösung mit einer Kündigungsfrist von sieben Tagen jederzeit möglich. Nach Ablauf der Probezeit kann das Lehrverhältnis in beidseitigem Einverständnis oder einseitig aus wichtigen Gründen aufgelöst werden. Die kantonale Behörde (Abteilung Berufsbildung, 062 835 22 35) gibt Auskunft und löst den Vertrag auf.
    Weitere Infos finden Sie auch im Wegweiser durch die Berufslehre von www.berufsbildung.ch